Herunterfahren per Desktop-Verknüpfung

Um Windows XP schnell herunterzufahren lege einfach eine Verknüpfung auf dem Desktop an.  So lässt sich XP mit einem Doppelklick schnell und einfach beenden.

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wähle Neu > Verknüpfung. Tippe in der Zeile folgenden Befehl ein:

shutdown.exe -s -t 00

Der Wert 00 gibt die Verzögerungszeit in Sekunden an, nach der Windows den PC herunterfährt. Klicke Sie auf Weiter, gib der Verknüpfung einen Namen, etwa Herunterfahren, und klicke auf Fertigstellen. Sobald Du die Verknüpfung nun doppelt anklickst, fährt das System herunter. Hast Du das Service Pack 1 installiert, wird auch der PC ausgeschaltet.

Wer es komfortabler haben will, tippt lediglich den Befehl shutdown.exe -i ein. In diesem Fall erscheint ein Fenster, dessen Name Remotecomputer herunterfahren schon darauf hindeutet, dass es sich auch zum Steuern von anderen PCs in einem Netzwerk eignet. Klicke auf Hinzufügen und gib den Namen des aktuellen PCs ein. In der oberen Drop-down-Liste kannst Du auswählen, ob der PC herunterfahren bzw. neu starten soll oder ob Du dich lediglich abmelden willst. Die Einstellung Benutzer warnen lässt ein Fenster erscheinen, in dem ein Countdown bis zum endgültigen Herunterfahren läuft. Die Dauer des Countdowns kannst Du neben Sekunden einstellen. Damit schließlich der OK-Button zum Bestätigen erreichbar wird, musst Du entweder in der Dropdown-Liste Option eine Auswahl treffen oder bei der Einstellung Anderer Grund (geplant)beziehungsweise Anderer Grund (nicht geplant) einen Eintrag ins Kommentarfeld eingeben. Shutdown.exe ist nur in Windows XP enthalten.

Code Bedeutung
l Abmelden
s Herunterfahren
r Neu starten
a Bricht das Herunterfahren ab
m Führt shutdown.exe für einen anderen Computer im Netzwerk aus
t xx Verzögerung in xx Sekunden, bis der Computer heruntergefahren wird
c “Kommentar“ Maximal 127 Zeichen langer Kommentar für das Herunterfahren
f Fährt den Computer auch dann herunter, wenn noch Anwendungen offen sind
ZIP-File-Funktion von Windows XP entfernen

Wenn Du Winrar oder 7Zip nutzt, benötigst Du die XP-eigene Zip-Funktion nicht mehr. Mit folgendem Befehl deinstallierst Du diese.

Öffnen Sie Start > Ausführen  und gib ein:

regsvr32 /u •zipfldr.dll

Mit folgendem Kommando holen Sie die Funktion wieder an Bord:

regsvr32• zipfldr.dll

Autostart aufräumen

Je länger ein Windows-System im Einsatz  ist,  desto  mehr  Programme  und Tools nisten sich im Autostart ein. Diese Liste lässt sich bequem entschlacken. Drücke [Windows R], gib msconfig ein  und  bestätige  mit OK. Klicke im „Systemkonfigurationsprogramm“  auf  „Systemstart“. Bei  allen  Programmen,  die  beim  Systemstart  nicht  mehr  geladen  werden sollen, entferne das Häkchen aus der  Checkbox.  Klicke auf „Übernehmen, Schließen“ und anschließend auf „Neu starten“.

Noch einfach geht das ganze auch mit dem kostenlosen und portablen Tool „Autoruns„. Auch hier in den Downloads zu finden.

Auto-Installation von Updates beim Herunterfahren vermeiden

Sobald Updates verfügbar sind, ändert Windows die Standardoption für das He runterfahren so, dass automatisch die Aktualisierungen installiert werden.

Öffne Start > Ausführen, gib regedit ein und klicke auf OK.
Navigiere im Editor zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\ Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU. Wenn die letzten Unterschlüssel noch nicht vorhanden sind, erzeuge diese jeweils mit Bearbeiten > Neu > Schlüssel. Klicke dann in den rechten Teil des Fensters und wähle Bearbeiten > Neu > DWORDWert . Tippe die Bezeichnung NoAUAsDefaultShutdownOption ein und drücke anschließend die Eingabetaste. Zum Bearbeiten klicke doppelt auf den neuen Eintrag. Ändere seinen Wert in 1 und bestätige mit OK.

Dadurch wird verhindert, dass Windows die Option Updates installieren und herunterfahren automatisch auswählt. Setze den Wert auf 0, sofern Du die Option später wieder einschalten möchtest.

HINWEIS: Der gezeigte Eintrag ändert die Einstellung nur für den aktuellen Benutzer. Wenn die Konfiguration für alle Benutzer gelten soll, füge denselben neuen DWORD-Wert wie beschrieben auch im Registry- Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ WindowsUpdate\AU ein. Schließe dann die Registry. Die neue Einstellung ist erst ab dem nächsten Systemstart wirksam.

Ordner Zuletzt verwendete Dokumente sperren

Du nutzt Deinen Rechner gemeinsam mit Verwandten oder Bekannten und möchtest vermeiden, dass die anderen Benutzer anhand der Einträge im Ordner Zuletzt verwendete Dokumente im Startmenü erkennen, an welchen Dateien Du zuletzt gearbeitet hast.

Öffnen mit Start | Ausführen | regedit den Registrierungseditor und navigiere in der Baumstruktur auf der linken Seite zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoft WindowsCurrentVersionPoliciesExplorer.
Erzeuge darunter einen neuen Eintrag, indem Du mit der rechten Maustaste in den rechten Fensterbereich klickst, den Kontextbefehl Neu | Binärwert aufrufst, ClearRecentDocsOnExit eingibst und bestätigst. Dann klicke doppelt auf den neuen Eintrag und gib ihm im Dialog Binärwert bearbeiten den Wert 00 00 00 01.

Dadurch löscht Windows künftig beim Herunterfahren für Dein Profil alle Verknüpfungen im Ordner Zuletzt verwendete Dokumente.
Der Ordner lässt sich zudem aus dem Startmenü ausblenden. Dazu klickst Du mit der rechten Maustaste auf Start und rufst den Kontextbefehl Eigenschaften auf. Im Dialog klickst Du neben der Option Startmenü auf Anpassen. Im Dialog Eigenschaften von Startmenü deaktivierst Du im Register Erweitert die Option Zuletzt verwendete Dokumente auflisten und bestätigst diese Änderung.

Registry-Editor nicht mit zuletzt bearbeitetem Schlüssel öffnen

Der Registrierungseditor zeigt nach dem Start den zuletzt bearbeiteten Schlüssel an. Du musst dich aus der tief verzweigten Ordnerstruktur erst mühsam nach oben zum Arbeitsplatz hangeln. Das nervt, daher soll sich der Editor lieber gleich an dieser Position öffnen.

Dazu sind einige Änderungen in der Registry nötig. Starte den Registrierungseditor mit Start | Ausführen | regedit und navigiere im linken Fensterbereich zum Schlüssel HKEY_ CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionAppletsRegedit.
Im rechten Bereich siehst Du die Zeichenfolge LastKey – hier hinterlegt der Editor beim Schließen den zuletzt angezeigten Schlüsselpfad. Klicke doppelt auf diesen Eintrag, lösche im Dialog Zeichenfolge bearbeiten den Inhalt von Wert und bestätige mit OK. Wenn Du verschiedene Einstellungen testen willst, kannst Du auch einen Schlüsselpfad eintragen, mit dem der Editor künftig starten soll.

Das allein oder sogar das Löschen von LastKey reicht allerdings nicht aus, denn der Editor erzeugt beim Schließen automatisch die Zeichenfolge oder ihren Wert neu. Deshalb musst Du zusätzlich das Recht einschränken, Werte für den Schlüssel Regedit neu zu schreiben. Klicke dafür mit der rechten Maustaste im linken Fensterbereich auf den Eintrag Regedit und rufe Berechtigungen auf. Wähle Erweitert und klicke im Dialog Erweiterte Sicherheitseinstellungen für Regedit auf dem Register Berechtigungen unter Berechtigungseinträge doppelt auf den Eintrag Deines Kontos. Im Dialog Berechtigungseintrag für Regedit kannst Du die Schreibrechte ganz einfach verweigern, indem Du neben Wert festlegen ein Häkchen setzt und mit OK und Ja bestätigst.

Achtung!
Entziehe auf keinen Fall sämtliche Rechte, sonst sperrst Du dich für die Bearbeitung des Registry-Pfades aus. Richte deshalb sicherheitshalber immer ein zusätzliches Benutzerkonto ein, das über die Rechte zur Bearbeitung verfügt.

Im Explorer alle Dateien anzeigen lassen

Den Windows-Explorer öffnen und im Menü auf Extras > Ordneroptionen >(Register)Ansicht, dann in der Liste:
„Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“ wegklicken „Geschützte Systemdateien ausblenden“ wegklicken, „Alle Dateien und Ordner anzeigen“ anklicken, „Vollständigen Pfad in Adressleiste anzeigen“ anklicken, „Vollständigen Pfad in der Titelleiste anzeigen“ anklicken. Nun zeigt XP alle Dateien an.

„Thumbs.db“

In Verzeichnissen mit Bildern speichert der Windows-Explorer oft auch die Vorschaubilder als Miniaturansichten. Diese lästigen „thumbs.db“- Dateien lassen sich beseitigen.
Rufe „Start, Arbeitsplatz, Extras, Ordneroptionen …, Ansicht“ auf. Unter „Erweiterte Einstellungen“ aktivierst Du die Option „Miniaturansichten nicht zwischenspeichern

Messenger (und MSN-Explorer) deinstallieren

Wenn man im „inf“ Ordner unterhalb des Windows-Ordners die Datei „sysoc.inf“ editiert und dort den Eintrag „hide“ in der Zeile msmsgs, und entfernt (die Kommas lassen!), dann lässt sich der nervige Messenger bequem unter Software in der Systemsteuerung „Windows Komponenten hinzufügen/entfernen“ deinstallieren wie auch der MSN-Explorer. Diese Komponenten sind nämlich jetzt im Menü aufgelistet. Dann braucht man zumindest nicht nach irgendwelchen Keys in der Registry zu suchen.