32-Bit Vista mit 4GB Ram nutzen

Durch den begrenzten Adressbereich kann die 32-Bit Version von Windows Vista die ganzen 4GB nicht anzeigen. Jedoch kann es diese Verwalten. Dadurch werden nur etwas mehr als 3GB erkannt. Um das zu ändern gehe wie folgt vor.

Starte die Eingabeaufforderung als Administrator und gib folgenden Befehl in die Zeile ein:

bcdedit /set PAE forceenable

Danach müsste die Meldung „Vorgang erfolgreich beendet“ dastehen. Um zu prüfen ob es geklappt hat starte den PC neu und klicke dazu auf dem Desktop oder im Startmenü mit der rechten Maustaste auf das „Computer“-Symbol und gehe auf Eigenschaften ganz unten. Im Bereich Arbeitsspeicher müssten dann die 4GB angezeigt werden.

Aurora Bootscreen aktivieren

Der Standard-Bootscreen von Windows Vista ähnelt stark dem seiner Vorgänger. Statt des hin- und herlaufenden Fortschrittsbalkens kannst Du mit einem Trick ein hübscheres Bootbild aktivieren. Um den auf dem Bildschirmschoner „Aurora“ basierenden Startbildschirm zu sehen, klicke zunächst auf „Start“ und gib in das Suchfeld den Befehl „msconfig“ ein. Damit startest Du das Tool zur Systemkonfiguration. Dort öffnst Du dann die Registerkarte „Start“, markierst in der oberen Hälfte des Dialogs das Vista-System, dessen Startbildschirm Du verändern willst, und aktivierst die Klickbox „Kein GUI-Start“. Nach einem Klick auf „OK“ ist die Einstellung gespeichert. Vista startet künftig immer mit dem alternativen „Aurora“-Motiv.

Das Resultat:

Ausführen Dialog in der Startleiste anzeigen lassen

Die Schnellsuche im Startmenü ersetzt den klassischen Ausführen-Dialog fast vollständig: Tippe einfach den Namen einer Datei oder Anwendung ein und lass Windows danach suchen. Drücke gleich Enter, dann wird das Suchergebnis ausgeführt. Wenn du hier jedoch den klassischen Ausführen-Dialog bevorzugst, kannst du ihn folgendermaßen wiederbeleben: Zunächst klicke mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wähle Eigenschaften aus. Klicke dann unter Startmenü auf die Schaltfläche Anpassen.

Setze dann noch ein Häkchen bei Befehl ausführen. Schon erscheint der Ausführen Dialog wieder im Startmenü.

Automatische Defragmentierung deaktivieren

In Windows Vista ist standardmäßig die automatische Deframentierung aktiviert. Diese wird dann im Hintergrund immer ausgeführt. Wer das unterbinden möchte kann das natürlich ändern, z.B. wenn man ein Programm eines Drittanbieters nutzt.
Dazu gib im Startmenü in die Suchzeile „Deframentierung“ ein. Im folgenden Fenster deaktiviert man nun das Kontrollkästchen bei „Nach Zeitplan ausführen (empfohlen)“ und drückt zum Schluss noch auf „OK“.

CD Autoplay ausschalten

Die Autoplay-Funktion von CDs lässt sich in der Systemsteuerung deaktivieren. Dazu ruft man die Systemsteuerung auf und wählt den Eintrag Automatische Wiedergabe. In diesem Fenster nimmt man das Häkchen bei „Automatische Wiedergabe für alle Medien und Geräte verwenden“ raus.

Eine zweite Variante ist die Registry.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesCdromändert man den Wert für Autorun von 1 auf 0.

RAM-Fehler unter Vista finden

Windows Vista enthält für den RAM-Check das „Speicherdiagnosetool“. Es prüft den Systemspeicher in zwei Durchläufen. Verdächtigt Vista den Speicher als Absturzverursacher, startet es den Test automatisch. Du kannst ihn aber auch selbst laufen lassen. Um den RAM-Test zu starten, gib in das Suchfeld Speicherdiagnose ein. Man findet es jedoch auch in der „Systemsteuerung, Verwaltung“. Anschließend kannst Du auswählen, ob der Test sofort durchgeführt werden soll (Achtung: Gerade bearbeitete Dateien vorher speichern!) oder erst beim nächsten regulären Neustart.

Wenn der PC nicht mehr hochfährt: Boote von der Vista-DVD. Im ersten Installationsmenü klicke auf „Weiter“, dann auf „Computerreparaturoptionen“. Schließlich wähle noch einmal „Weiter“ aus, um im folgenden Menü auf „Windows-Speicherdiagnosetool“ zu klicken. Das Tool checkt den Speicher mit verschiedenen Zugriffsmustern.

Konfigurieren: Wie genau der Test vorgehen soll, bestimmst Du im Optionsmenü, das Du per erreichst: Im Modus „Basic“ nutzt er drei Zugriffs-Algorithmen und dauert rund zwei Minuten. Bei „Extended“ läuft die Diagnose aufgrund von 17 unterschiedlichen Zugriffsmustern mehrere Stunden.

Schnell Herunterfahren

Windows Vista benötigt Ewigkeiten, ehe es heruntergefahren ist? Erweitere in der Registry den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControl. Doppelklicke auf WaitToKillServiceTimeOut und trage hier den Wert 4000 ein. Nun werden hängen gebliebene Dienste nach 4.000 ms beendet.

Verknüpfungensuche unterbinden

Zum Abstellen der leistungshemmenden Suche nach fehlerhaften Verknüpfungen öffne die Registry und doppelklicke

auf HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer. Erstelle per rechter Maustaste den DWORD-Wert NoResolveTrack, dann darauf doppelklicken und eine 1 eintragen.
Wie änder ich die Funktion der Aus-Schaltfläche?

Der neue Netzschalter im Startmenü ist so voreingestellt, dass er den Rechner in den Ruhezustand versetzt. Willst Du den Schalter zum Herunterfahren des Computers nutzen, gehe folgendermaßen vor: Suche in der Systemsteuerung zunächst nach den Begriff Energie und wähle anschließend die Energieoptionen aus. In der linken Navigationsleiste klicke auf die Option Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll aus.

Im folgenden Dialogfenster hast Du nun die Wahl und kannst Herunterfahren anklicken. Nach einer Bestätigung per Klick auf die Schaltfläche Änderungen speichern erstrahlt der Schalter fortan in Rot und schaltet den Rechner aus.

Programmen 3GB RAM zuweisen

Ein  32-Bit-Windows kann einer Anwendung nur maximal 2 GByte Arbeitsspeicher zuweisen. Programme wie Photoshop, die viel Arbeitsspeicher benötigen, werden dadurch ausgebremst, denn sie werden früher als nötig gezwungen, Teile des Arbeitsspeicherinhalts auf die Festplatte auszulagern. Die Festplatte ist jedoch deutlich langsamer als der Arbeitsspeicher: Die Zugriffszeiten einer Festplatte liegen im Millisekundenbereich. Bei einem Zugriff über den RAM stehen die
Daten hingegen innerhalb weniger Nanosekunden bereit. Der folgende Trick erweitert unter Windows Vista die 2-GB-Grenze auf 3 GB RAM.

Windows Vista hat keine „Boot.ini“. Der 3-GB-Switch lässt sich aber mit dem Bootloader-Tool BCDEdit setzen.  Führe dazu die Kommandozeile als Administrator aus: Klicke auf „Start“ und tippe in die Eingabezeile cmd ein. Halte die Tasten [Strg Umschalt] gedrückt und bestätigen mit der Eingabetaste. Klicke auf „Fortsetzen“. Die Eingabeaufforderung öffnet sich. Tippen Sie den Befehl

BCDEDIT /set IncreaseUserVa 3072

ein und bestätige mit einem Klick auf „OK“. Falls Du den Eintrag zu einem späteren Zeitpunkt wieder rückgängig machen willst, nutze dazu den folgenden Befehl:

BCDEDIT /deletevalue IncreaseUserVa