Geräte-Manager-Fehlercodes

Windows Vista SP1

Code Beschreibung
1 Das Gerät ist nicht richtig konfiguriert. Der Treiber sollte mit der „Treiber aktualisieren“-Funktion erneuert werden.
3 Die Treiberdateien sind beschädigt oder das System hat zu wenig Systemressourcen. Wenn der Gerätetreiber wirklich beschädigt ist, sollte er bei dem betreffenden Gerät deinstalliert und dann die Geräteerkennung mit „Nach neuen Geräten suchen“ durchgeführt werden. Ob zu wenig Hauptspeicher zur Verfügung steht, kann bsp. mit dem Task-Manager ermittelt werden.
10 Das Gerät konnte nicht gestartet werden. Das ist ein Standard-Fehlercode, der verwendet wird, falls kein detaillierter Code ermittelt werden kann. Generalisierte Abhilfen sind: Gerät deaktivieren und reaktivieren, Treiber-Update installieren oder einen anderen Steckplatz im Computer für das betreffende Gerät benutzen.
12 Für dieses Gerät stehen nicht genügend Systemressourcen (wie RAM, IRQ, DMA etc.) zur Verfügung. Unter Umständen muss ein anderes Gerät angehalten werden, damit Systemressourcen freigegeben werden.
14 Damit dieses Gerät arbeiten kann, muss zuvor der Computer neu gestartet werden. Dieser Fehler tritt z. B. auf, wenn für ein Gerät gerade neue Treiber installiert wurden oder bestimmte Einstellungen geändert wurden, die nur während des Systemstarts eine Rolle spielen. Nach einem Neustart sollte dieses Problem behoben sein.
16 Windows kann nicht alle Ressourcen erkennen, die dieses Gerät benötigt. Dieser Fehler sollte für PnP-Geräte heutzutage eigentlich nicht mehr auftreten. Falls doch, können über die Registerkarte Ressourcen der Geräteeigenschaften sämtliche benötigten Ressourcen manuell eingetragen werden.
18 Die Treiber für dieses Gerät müssen erneut installiert werden. Bei der Installation der Treiber ist ein Fehler aufgetreten. Entfernen und installieren Sie die Treiberdateien erneut.
19 Das Gerät kann nicht gestartet werden, weil die Gerätetreiberinformationen in der Registrierung unvollständig oder beschädigt sind. Abhilfe: Entweder wie bei Code 18 oder Verwendung des vorherigen Treibers.
21 Dieses Gerät wird gerade entfernt. Der Benutzer hat die Funktion „Hardware sicher entfernen“ ausgeführt und Windows damit veranlasst, dieses Gerät zu entfernen. Warten Sie einige Sekunden und rufen Sie den Gerätemanager erneut auf. Falls das Gerät dann dort immer noch aufgeführt ist, war der Entfernungsprozess fehlerhaft und Sie sollten einen Neustart durchführen.
22 Dieses Gerät ist deaktiviert. Dieses Gerät wurde im Gerätemanager (oder evtl. in der Registrierung oder sogar BIOS) deaktiviert. Um mit ihm wieder zu arbeiten, sollten Sie es im Gerätemanager (bzw. BIOS) wieder aktivieren.
24 Dieses Gerät ist nicht angeschlossen, arbeitet nicht richtig oder es fehlen Treiberdateien. Eventuell hilft es, neue Treiberdateien zu installieren. Außerdem tritt dieser Zustand auf, nachdem ein Gerät entfernt wurde (siehe Code 21). In diesem Fall hilft ein Neustart.
28 Für dieses Gerät sind keine Treiber installiert. Installieren Sie Treiber über die Funktion „Treiber aktualisieren…“.
29 Dieses Gerät ist deaktiviert, weil seine Firmware nicht die benötigten Ressourcen angefordert hat. Aktivieren Sie dieses Gerät während eines Neustarts in seinem Geräte-BIOS.
31 Das Gerät arbeitet nicht richtig, weil Windows den Treiber nicht laden konnte. Installieren Sie einen aktualisierten Gerätetreiber.
32 Ein Dienst, der für dieses Gerät benötigt wird, wurde deaktiviert (d. h. mit dem Dienste-Programm oder in der Registrierung auf deaktiviert gesetzt). Sie können den benötigten Dienst wieder aktivieren, den Treiber entfernen und wieder installieren oder ein Treiber-Update installieren.
33 Windows kann nicht erkennen, welche Ressourcen dieses Gerät benötigt. Hier hilft ein Firmware- und/oder Treiber-Update.
34 Windows kann die Einstellungen für dieses Gerät nicht erkennen. Bei PnP-fähigen Geräten sollte dieser Fehler nicht auftreten. Das betreffende Gerät muss wohl über DIP-Schalter oder ein Programm vom Gerätehersteller konfiguriert werden.
35 Die Firmware (BIOS) des Computers verfügt über zu wenige Informationen, um dieses Gerät konfigurieren zu können. Eine Inkompatibilität zwischen dem Gerät und dem Computer-BIOS. Aktualisieren Sie das Computer-BIOS und/oder die Geräte-Firmware.
36 Das Gerät fordert einen PCI-Interrupt an, ist aber für ISA-Unterbrechungsanforderungen konfiguriert (oder umgekehrt). Sie können im Computer-BIOS die Zuordnung zwischen PCI- und ISA-Interrupt anpassen.
37 Der Gerätetreiber konnte nicht initialisiert werden. Treiber kann nicht geladen werden, wenn der Treiber-Manager nicht läuft. Versuchen Sie den Treiber zu entfernen und neu zu installieren. Eventuell hilft auch ein Treiber-Update, in dem der Fehler behoben wurde.
38 Windows kann diesen Treiber nicht laden, weil eine andere Instanz bereits geladen ist. Deaktivieren und reaktivieren Sie das Gerät. Falls das nicht hilft, starten Sie den Computer neu.
39 Für dieses Gerät kann kein Treiber geladen werden. Er ist beschädigt oder es fehlen Treiberdateien. Sie sollten den Treiber deinstallieren und erneut installieren
40 Windows kann den Treiber aufgrund fehlender oder fehlerhafter Einträge in der Registrierung nicht laden. Abhilfe wie bei Code 39.
41 Windows konnte den Gerätetreiber zwar laden, aber das Gerät nicht finden. Man denkt, das ist ein Fehler aus der Kategorie „April-Scherz“. Aber er kann tatsächlich bei Nicht-PnP-Geräten auftreten. In dem Fall muss man über das Hardware-Programm das Gerät installieren. Gegebenenfalls wird auch eine neue Treiberversion benötigt. Bei einem PnP-Gerät sollten die Lösungen von Code 38 sowie Code 39 probiert werden.
42 Windows kann den Treiber für diese Hardware nicht laden, weil ein identisch konfiguriertes Gerät bereits gestartet wurde. Aufgrund eines Bustreiberfehlers wurde ein doppeltes Gerät erkannt. Ein Neustart sollte helfen.
43 Windows hat das Gerät gestoppt, weil es einen Fehler gemeldet hat. Hier könnte ein Hardwareschaden vorliegen, oder die Treiberdateien sind in der Registrierung nicht eingetragen. Eventuell könnte auch ein Ressourcenkonflikt der Grund sein. Sie sollten das betreffende Gerät testen um sicherzustellen, dass es wirklich funktioniert und in Ordnung ist. Auch kann eine Treiberentfernung und -neuinstallation abhelfen.
44 Eine Anwendung oder ein Dienst hat dieses Gerät beendet. Führen Sie einen Neustart durch.
45 Das Gerät ist nicht mit dem Computer verbunden. Diese Fehlermeldung ist harmlos und tritt z. B. auf, wenn der Geräte-Manager mit gesetzter Umgebungsvariable
DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES, mit der alle jemals installierten und verbundenen Geräte angezeigt werden, aufgerufen wurde.
46 Dieses Gerät kann nicht kontaktiert werden, weil das Betriebssystem gerade heruntergefahren wird. Nach einem Neustart steht es wieder zur Verfügung.
47 Dieses Gerät wurde mit dem Programm „Hardware sicher entfernen“ bereits beendet, ist aber noch mit dem Computer verbunden. Entfernen und verbinden Sie es danach wieder mit Ihrem Rechner. Dann steht es wieder zur Verfügung.
48 Wegen bekannter Inkompatibilitäten wurde dieses Gerät nicht gestartet. Es gibt bekannte Probleme mit dieser Hardware (z. B. Abstürze bzw. Blue Screens). Installieren Sie eine aktualisierte Treiberversion.
49 Windows kann keine weiteren Geräte mehr starten, weil der System-Hive in der Registrierung zu groß ist. Dieser Fehler tritt nur sehr selten auf! Das Entfernen nicht mehr benötigter Geräte (und damit auch ihrer Treiber), insbesondere mit der in Code 45 genannten Umgebungsvariable gibt Speicher der Registrierung frei und sollte dieses Problem lösen. Falls nicht, muss eine Neuinstallation des Betriebssystems in betracht gezogen werden.
Windows Mail deaktivieren

Das Mail-Programm deaktivierst Du durch erstellen eines DWORDs mit dem Namen ManualLaunchAllowed und den Wert 0.

Ruhezustand reparieren

Falls der Ruhezustand nicht mehr funktioniert, wurde meist die Datei „hiberfil .sys“ gelöscht. So stellst Du sie wieder her. Rufe ein Kommandozeilenfenster auf, indem Du [Windows R] drückst, den Befehl cmd eingibst und auf „OK“ klickst. Tippe powercfg /hibernate on ein und bestätige mit der Eingabetaste.

Ruhezustand per Klick

Im Ruhezustand speichert Windows den aktuellen Systemzustand mit allen geöffneten Programmen. Das spart bei längeren Arbeitspausen Strom. Eine Desktop-Verknüpfung schickt den Rechner mit einem Doppelklick in den Ruhemodus.

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wähle im Kontextmenü „Neu, Verknüpfung“. Gib als Speicherort
%SYSTEMROOT%system32shutdown.exe /h ein.

Als Namen für die Verknüpfung wähle Ruhezustand.