Das konnte nicht gut gehen: Angesichts von drei Beta-Versionen innerhalb von sechs Tagen und einer kritischen 0-Day-Sicherheitslücke, die im Rahmen des Hacker-Wettbewerbs Pwn2Own offengelegt wurde, kann man die Entscheidung, die Veröffentlichung des finalen Firefox 11.0 um ein paar Tage zu verschieben, nur als sinnvoll bezeichnen.

Als Hauptgrund für die Verzögerung nennt Chefentwickler Johnathan Nightingale allerdings Microsofts heutigen Patch-Day. Die Sicherheits-Updates könnten zu unerwarteten Problemen mit der neuen Version des Internetbrowsers führen, weshalb man den Beta-Test lieber ein wenig verlängert. Allerdings gibt es auch eine Sicherheitslücke, welche von der Zero Day Initiative untersucht wurde. Deren Ergebnis wurde für den gestrigen Abend erwartet und seit letzter Nacht liegt auch ein neuer Build des Veröffentlichungskandidaten auf Mozillas Server. Offenbar wurde die Schwachstelle noch vor der Veröffentlichung geschlossen.

Quelle: blog.mozilla.com