Der Wüstenfuchs ist erwachsen geworden: Mozilla hat die erste fertige Android-Version seines Mobilbrowsers mit dem Codenamen Fennec veröffentlicht. Wie die jüngste Desktop-Version trägt auch der Firefox Mobile für die Betriebssysteme Android und Maemo gleich die Versionsnummer 4. „Der mobile Browser basiert auf derselben Plattform wie Firefox 4 für Desktop“, erklärte ein Mozilla-Sprecher. Deshalb gebe es nun auch in der mobilen Version neue Features wie die Synchronisation mehrerer Firefox-Installationen, HTML5-Unterstützung, eine schnellere Java-Engine oder eine verbesserte Benutzeroberfläche.

Bei der Synchronisations-Funktion werden nicht nur Lesezeichen, Passwörter und Surf-Historie abgeglichen, sondern auf Wunsch auch geöffnete Tabs oder gespeicherte Formulardaten. Zur neuen Benutzeroberfläche gehört laut Mozilla zum Beispiel die Funktion zum Ausblenden der Benutzerleisten, wenn sie nicht benutzt werden. Außerdem lassen sich Bookmarks neuerdings mit einem Klick setzen und Seiten im PDF-Format speichern.

Zum Start des Firefox Mobile 4 seien schon sehr viele funktionstüchtige Erweiterungen verfügbar, sagte der Sprecher. „Einige Add-ons werden aber noch angepasst werden müssen.“ Allerdings riskierten Nutzer seit Firefox 4 nicht mehr, eine Erweiterung zu installieren, die gar nicht mit ihrer Browser-Version kompatibel ist: „Man sieht schon vorher, was man nutzen kann und was nicht.“ Der Add-ons-Manager öffne sich nun in einem neuen Tab und orientiere sich optisch sowie funktional eher an einen App-Store. Der Wüstenfuchs ist im Android Market und als Download erhältlich.

Quelle: heise.de