Windows 7 Service Pack 1 zum Download

Microsoft hat das erste Service Pack für das aktuelle Betriebssystem Windows 7 fertiggestellt. Wir haben alle Neuerungen zusammengetragen und informieren darüber, was vor der Installation beachtet werden muss.

Was ist enthalten?
Grundsätzlich enthält das Service Pack 1 alle Updates, die Microsoft seit der Markteinführung im Oktober 2009 veröffentlicht hat. Wer sein System regelmäßig via Windows Update oder über die WinFuture Update Packs auf den neuesten Stand gebracht hat, wird trotzdem zahlreiche neue Patches bekommen. Das Service Pack 1 enthält nämlich auch weniger wichtige Aktualisierungen, die Microsoft nicht über seinen Update-Dienst verteilt hat. Insgesamt sind es 796 Hotfixes und Sicherheitsupdates, von denen nur ein vergleichsweise geringer Teil via Windows Update zur Verfügung stand.

Ein solches Update behebt beispielsweise ein Problem mit Audiogeräten, die via HDMI angeschlossen sind. Nach einem Neustart des Rechners konnte es vorkommen, dass die jeweilige Hardware nicht mehr erkannt wurde. Installiert man das Service Pack 1 für Windows 7, ist dieser Bug aus der Welt geschafft.

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Windows 7 SP1 ab dem 22. Februar

Microsoft hat angekündigt, dass man die finale Ausgabe des Windows 7 Service Pack 1 ab sofort an OEM-Partner verteilt. Am 16. Februar wird die Software an MSDN- und TechNet-Abonnenten ausgegeben, am 22. Februar erfolgt die öffentliche Freigabe. 

Bereits im Januar war die fertige Version des Service Packs ins Netz gelangt. Der Microsoft-Mitarbeiter Brandon LeBlanc hat jetzt im offiziellen Windows-Blog bestätigt, dass die RTM-Version (Release to Manufacturing) die Build 7601.17514.101119-1850 trägt und somit identisch mit der geleakten Version ist. Die Build verrät auch, dass Microsoft bereits am 19. November 2010 die Entwicklung abgeschlossen hatte.

Das Service Pack 1 für Windows 7 bringt keine sichtbaren Änderungen am System mit sich. Microsoft versorgt Anwender hingegen mit allen bisher erschienen Sicherheits- und Stabilitätsupdates. Eine größere Neuerung stellt RemoteFX dar. Es ermöglicht über den Remote Desktop (RDP) von den Grafik-intensiven Funktionen von Windows 7 Gebrauch zu machen. Normalerweise ist der Zugriff auf einen Rechner in der Ferne langsamer, wenn 3D-Grafiken, Windows Aero oder hochauflösende Videos dargestellt werden. RemoteFX beseitigt den Flaschenhals – die Performance verbessert sich spürbar. 

Das Service Pack 1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kann bereits aus einigen inoffiziellen Quellen bezogen werden und liegt in 37 Sprachen vor, darunter Deutsch und Englisch. Die 32-Bit-Version kommt in Form eines 538 Megabyte großen Downloads daher. Bei der 64-Bit-Version sind es 903 MB.

 

Quelle: Winfuture.de

Windows 7: Release Candidate wahrscheinlich im April

Seit Längerem ist ja bekannt, dass Microsoft nur einen Release Candidate seines kommenden Betriebssystems Windows 7 veröffentlichen will. Wie ein schwedischer Microsoft Partnerblog nun berichtet, könnte der Release Candidate von Windows 7 bereits Anfang April erscheinen. Unter Berufung auf den Windows-Produktmanager Michael Bohlin, wurden in dem Blog noch weitere, mehr oder weniger sichere Daten rund um den Vista-Nachfolger veröffentlicht.

Windows 7 soll bereits im dritten Quartal 2009 den RTM-Status erreicht haben und ebenfalls ab dem dritten Quartal an die Geschäftskunden von Microsoft ausgeliefert werden. Als RTM-Datum, so der Blogger, habe man sich Microsoft-intern auf den 3. Oktober 2009 um 11:10 Uhr geeinigt.