Google & Mozilla verbinden Web-Apps miteinander

Web-Anwendungen sind normalerweise komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Über die Nutzung öffentlich verfügbaren Schnittstellen (APIs) wird die Funktionalität anderer Angebote vergleichsweise aufwändig integriert, beispielsweise das Teilen eines Links in einem Social Network. Google und Mozilla wollen derartige Aktionen vereinheitlichen.

Das Ziel dieser Bemühungen ist es, dass Websites von Diensten Gebrauch machen können, von denen sie wissen, was sie können, aber nicht wie sie heißen und wer sie betreibt. Möchte man auf der eigenen Website beispielsweise eine Möglichkeit anbieten, Bilder zu bearbeiten, soll sich zukünftig der Browser darum kümmern, dem Nutzer beim Ausführen der Aktion eine Liste mit anderen Web-Angeboten zu präsentieren, die in der Lage sind, diese zuvor definierte Funktionalität auszuführen.

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Mozilla plant eigenes Smartphone-Betriebssystem

Die Idee wirkt auf den ersten Blick wenig überraschend: Die Mozilla-Foundation, welche auch den Firefox-Browser entwickelt, plant ein eigenes Betriebssystem. Dieses soll vollkommen auf Web ausgerichtet sein. Damit folgt man Google mit Chrome OS aber möchte dennoch einiges anders angehen.

Das Projekt hört auf den Namen „Boot to Gecko“ – augenscheinlich basiert es daher auch auf der Gecko-Engine, welche sowohl Firefox als auch Thunderbird verwenden. Anders als das Betriebssystem Chrome-OS sieht Mozilla eher mobile Geräte wie Smartphone und Tablets als Einsatzort für Boot to Gecko, kurz B2G. Mit Android hat Google bereits eine Plattform für solche Endgeräte, diese ist zwar nicht ausschließlich auf den internetbasierten Einsatz ausgelegt, dennoch wird sich Mozilla einiger Bestandteile des Android-Betriebssystems bedienen – allerdings möchte man sich keineswegs abhängig von Google machen.

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Mozilla will sich besser um Firmenanwender kümmern

Der schnellere Release-Zyklus bei Firefox hatte in einigen Unternehmen für Verstimmung gesorgt. Nun soll sich die Mozilla Enterprise User Working Group um deren Belange kümmern.

 

Hatte Mozillas Asa Dotzler die Beschwerden aus der Business-Welt zunächst noch recht brüsk abgebügelt und erklärt, Firefox richte sich an Privatnutzer und man wolle keine Zeit dafür verschwenden, Unternehmen glücklich zu machen, so lenkt man nun ein. Wie Stormy Peters, Leiterin des Developer Engagement Programs bei Mozilla, in einem Weblog-Post ankündigt, sollen sich Firefox-Entwickler, Mitarbeiter aus IT-Abteilungen in Unternehmen und Software-Entwickler künftig in der Mozilla Enterprise User Working Group austauschen können. Dort sollen Herausforderungen, Ideen und Best Practices zum Einsatz von Firefox in Unternehmensnetzwerken diskutiert werden. Demnächst soll es um den neuen Release-Zyklus gehen und wie sich dieser mit den Test- und Rollout-Zyklen in Firmen unter einen Hut bekommen lässt. Bei Mozilla gehe es um die Menschen und man kümmere sich um die Nutzer, wo auch immer sie herkämen, betonte Peters.

Quelle: ITespresso

„BrowserID“: Mozilla bringt Universal-Log-in

Die Mozilla Labs haben mit BrowserID einen zunächst experimentellen Ansatz für ein Universal-Log-in im Web vorgestellt. Das Projekt verspricht Usern ein einfaches Anmelden auf Seiten mit einem Klick und ohne zusätzliches Passwort. Um das zu ermöglichen, setzt Mozilla auf verifizierte E-Mail-Adressen als Kernstück von BrowserID. Das erlaubt Websiten, die Identität des Users im Hintergrund mithilfe kryptographischer Schlüssel zu überprüfen.

Gegenüber der Nutzung beispielsweise von Facebook- oder Google-Accounts als Universal-Log-in soll BrowserID dadurch punkten, dass es die Privatsphäre des Users besser schützt. Entwickler lockt indes das Versprechen, dass das System sehr leicht in Webangebote zu integrieren ist. Zudem betont Mozilla, dass BrowserID keineswegs eine reine Firefox-Lösung ist, sondern prinzipiell in allen modernen Browsern inklusive Internet Explorer funktioniert.

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Seamonkey 2.1 ist fertig

Seamonkey 2.1 für Windows, Linux und Mac OS X ist fertig. Die Browserkomponente der Internet-Suite befindet sich auf dem Stand von Firefox 4. Die freie Software vereint Mozillas Browser, IRC-, Mail- und Newsgroup-Client und einen HTML-Editor zu einer All-in-One-Internet-Suite.

Die wichtigste Neuerung bei Seamonkey 2.1 ist die Aktualisierung des Browserteils. Er basiert jetzt auf Mozillas Firefox-4-Technik. Damit beherrscht Seamonkey moderne HTML-5-Unterstützung, Hardwarebeschleunigung und Javascript wird schneller ausgeführt.

Außerdem unterstützt damit auch Seamonkey den neuen „DoNotTrack HTTP Header“ (Do Not Track, DNT). Ist die Einstellung aktiviert, signalisieren Nutzer, dass die Werbeindustrie ihre Daten nicht zur Profilbildung („behavioral tracking“) nutzen soll. Mozilla hat bereits einige namhafte Unternehmen dafür gewonnen, auf Wunsch der Nutzer freiwillig keine Daten zum Surfverhalten zu sammeln.

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Flock 2.0 – Der social Webbrowser

Für den auf Firefox aufbauenden Browser Flock ist eine dritte Beta-Version erschienen. Die bald erscheinende Version 2 beinhaltet einige sehr gut Features wie z.B. RSS-Feeds, Blogs, Bookmarks und Photo-Sharing. Mit Hilfe der eingebauten Suchmaschine „Lucene“ werden alle Inhalte einer besuchten Webseite indiziert, so dass man später noch Zugriff darauf hat. Der eingebaute Blog-Editor arbeitet wunderbar mit WordPress, Movable Type, Typepad, Blogger und einigen anderen Diensten zusammen. Mit Hilfe eines „Schmierblatts“ kann der Anwender Webinhalte zwischenspeichern, über die er später bloggen möchte.

Für alle Testwilligen:

Download – Portable Flock 2 (Englisch)