• A-GPS – Der vollständige Name von A-GPS ist Assisted Global Positioning System. Dabei handelt es sich um die satellitengestützte Technik zur Positionsbestimmung (GPS), die zusammen mit weiteren, assistierenden Informationen aus dem Mobilfunknetz des Nutzers eine schnellere und genauere Bestimmung der Position des Nutzers ermöglicht.
  • ADB – „Android Debugging Bridge“, kurz ADB, ist Bestandteil des Android SDK und ermöglicht den Zugriff von einem Computer/Laptop aus auf das Androidhandy, um verschiedene Operationen ausführen zu können.
  • Android SDK – Entwicklertool für Android

    den Downloadlink des Android SDK findet Ihr hier: Android SDK download Übersicht Dort gibt es auch eine ausführliche Anleitung (in Englisch), allerdings ist die Installation nicht notwendig, wenn man nur die Tools wie „ADB“ nutzen möchte.

  • AMOLED – AMOLED-Displays werden aus organischen Materialien hergestellt. Die Ablürzung AMOLED steht für „Active Matrix „Organic Light Emitting Diode“. AMOLED-Displays können Farben (z. B: schwarz) und Kontraste sehr detailgetreu wiedergeben. AMOLED-Displays werden beispielsweise beim Samsung Galaxy S 2 eingesetzt.
  • AOSP – Android Open Source Project. Anwendungen, die zum originalen Android gehören, nennt man AOSP-Apps.
  • apk – Das Android Programmformat – Android Package
  • App – Abkürzung für „Application“ oder auf deutsch Programm/Anwendung.

    Diese können bequem über den Market oder auch über Filemanager wie z.B. “ ES File Explorer“, „Astro File Manager“ oder „Root Explorer“ installiert werden.

    Dazu muss allerdings unter Einstellungen -> Anwendungen „Unbekannte Quellen“ aktiviert sein. Apps installieren sich bei Android aus *.apk heraus.

  • App2SD – Die Möglichkeit Apps auf die SD-Karte zu übertragen/installieren. (Ab Android 2.2 ohne Anpassungen möglich)
  • Backup – Sicherungskopie / Datensicherung
  • Bedienungsanleitung – siehe Handbuch
  • Bloatware – Bloatware bezeichnet meist vorinstallierte Software vom Gerätehersteller (z.B. auf Samsung Smartphones das Samsung Game Hub). Diese vorinstallierten Hersteller-Apps haben meist eine geringe Nutzbarkeit, weswegen diese „Blähwaren“ nur unnötig Speicher auf dem Android System verbrauchen. Eine Deinstallation der Bloatware vom Android System ist nicht ohne Root möglich.
  • Bluetooth – Über Bluetooth können Nutzer beispielsweise mit einem drahtlosen Headset die Telefonfunktion des Smartphones nutzen. Die Technologie kann Daten auf kurze Distanz zwischen zwei Bluetooth-fähigen Geräten übermitteln. So gut wie jedes erhältliche Android Gerät hat Bluetooth bereits ab Werk an Bord.
  • Bootloop – Bei einem Bootloop hängt das Smartphone in einer „Startschleife“ im Bootscreen fest. Die Start-Animation wiederholt sich dauerhaft, da notwendige Daten aus dem Android System nicht erfolgreich geladen werden können. Nach einem falschen Flash-Vorgang, bei dem beispielsweise ein inkompatibler Kernel auf das Android System installiert wurde, folgt meist diese Art von Fehler. Gut, dass es die ClockworkMod Recovery und andere Recovery-Tools gibt, mit denen sich ein (hoffentlich) vorher erstelltes Backup wiederhergestellen lässt.
  • Bootscreen – Der Bootscreen beinhaltet eine beliebige Bild-Animation, die beim Hochfahren des Smartphones erscheint. Im Hintergrund läuft währenddessen der eigentliche Startvorgang des Systems ab. Die Animation des Bootscreens kann durch Installation von entsprechenden Paketen beliebig verändert werden, wobei ein individueller Bootscreen auch meist in Custom-ROMs enthalten ist.
  • Branding bedeutet, dass die entsprechende Firmware spezielle Anpassungen durch den jeweiligen Provider (A1, O², T-Mobile, Vodafone, etc.) erhalten hat.

    Das muß aber nicht bedeuten, dass das Handy ein Logo, spezielle Themes, SIM- oder Netlock hat, das Branding kann auch einfach nur daraus bestehen, daß providerspezifische Einstellungen (Internetzugang, GPRS, MMS, Lesezeichen im Browser) oder spezielle, kostenlose Apps (z.B. „Mein A1“, „Vodafone 360“) vorhanden sind.Somit gibt es wohl folgende Unterschiede:

    „Echtes Branding“ = sofort erkennbar, z.B. Vodafone

    „Operator Variante“ = wie z.B. bei O²

    „Openmarket Version“ = ungebrandet wie z.B. bei Amazon gekauft

    (Anmerkung: Branding kann durch Flashen entfernt werden)

  • Brick – Siehe Gebrickt
  • Busybox – Binärdatei mit den gängigsten Linuxbefehlen für Veränderungen am System (Root, Superuser)
  • ClockwordMod Recovery – um (Custom) ROMs ohne Odin flashen und das derzeitige System sichern zu können (Nandroid Backup). Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Batterie Kalibrierung. Download der CWM Datei
  • CSC-Datei: Siehe „PDA-, PHONE-, CSC-Dateien“
  • Custom Rom – Ein modifizierte Version eines Android Betriebssystems / Firmware
  • CWM – Steht für ClockworkMod: Siehe ClockwordMod
  • Dalvik Cache – Wenn man in der ClockworkMOD Recovery des Android Handys ist, fällt einem meist die Option „Clean Dalvik Cache“ auf. Aber was ist das eigentlich und wozu sollte ich den „Dalvik Cache“ löschen? Dalvik ist zunächst einmal eine sog. „Java Virtual Machine„, welches eine für mobile Geräte entwickelte virtuelle Registermaschine für Software darstellt. Dalvik führt somit bei Start eines Programms auf dem Android Smartphone die entsprechende App nach einer Konvertierung in seinem eigenen Bytecode-Format aus.
  • Deodex(ing) – Hier nachzulesen: Deodexed vs odexed
  • Downloadmode – Modus in dem man flashen kann
  • Fastboot – Fastboot ist ein spezielles Protokoll, welches gebraucht wird um den Flash Speicher eines Android Systems von einem Host (Computer) via USB zu überschreiben. Über Fastboot können unsignierte System-Images installiert werden. Damit stellt Fastboot einen Rettungsanker dar, wenn die Recovery des Smartphones zerstört ist und das Smartphone nicht mehr booten kann.
  • FC/FCs (Forced Close) – bezieht sich auf Fehlermeldungen, die aussagen, dass ein Programm nicht mehr reagiert und daher geschlossen werden muss.
  • Firmware – Handybetriebssystem
  • Flashen – as Aufspielen bzw. Installieren von Software (bspw. ROMs) über den Recovery-Modus in den Flashspeicher des Smartphones nennt man „flashen“. Beispielsweise wird der Speicher des Android Handys durch das Installieren einer neuen ROM/Firmware vollständig überschrieben und gelöscht. Das Betriebssystem ist damit neu aufgesetzt.
  • Gebrickt – Darunter versteht man ein defektes Gerät (meist durch Eigenverschulden, eine Anleitung die evtl. helfen könnte, findet ihr auch unter android-hilfe.de)
  • Geleaked – siehe Leak
  • Handbuch – Bebilderte Anleitung, mitgeliefert auf CD, gedruckt oder als Download
  • Hardreset – Bei einem Hardreset führt man eine komplette Löschung aller Daten auf dem Handyspeicher durch. Danach erfolgt automatisiert die Neuinstallation des Android Betriebssystems. Somit werden bei einem Hardreset wirklich alle Daten auf dem Handy gelöscht und das Gerät befindet sich im Auslieferungszustand bzw. auf dem Ur-Zustand der derzeitig installierten ROM.
  • IMEI – International Mobile Station Equipment Identity. Ist sozusagen die Seriennummer deines Handys. Durch Eingabe der Zeichenfolge *#06# über die Telefontastatur kann man sich diese anzeigen lassen.
  • Kernel – Kernel bedeutet übersetzt soviel wie „Betriebssystemkern“ und bildet damit das Zentrum und die Schaltzentrale des Android Systems. Der Kernel stellt im Betriebssystem die unterste Schicht dar und sitzt sozusagen am näheseten an der Hardware dran. Damit tritt der Kernel als eine Art Vermittler zwischen Hardware (die einzelnen Komponenten) und Software (dem Betriebssystem und Programmen) auf. Im Kernel sind deswegen nicht nur wichtige Treiber (z.B. für die Kamera) vorhanden, sondern auch eine Steuerungseinheit für sämtliche Prozesse. Der Kernel „entscheidet“ damit welche Prozesse gestartet, beendet oder ausgeführt werden und wieviel Speicher die eigentlichen Prozesse für ihren Betrieb zur Verfügung bekommen.
  • Lagfix – Ein „Lag“ ist eine Verzögerung. Ein Lagfix soll diese Verzögerung beheben. Insbesondere sind hier die Verzögerungen beim Starten einer App gemeint.
  • Launcher – Der Launcher stellt unter Android die Bedienungs-Oberfläche dar und kann mit einem Desktop auf dem Computer verglichen werden. Auf der Oberfläche des Launchers könnt ihr somit Apps und Widgets zum Schnellstart ablegen. Neben dem Homescreen ergänzt der Launcher auch meist den App Drawer und andere Bereiche des Homescreens mit zusätzlichen Funktionen.
  • Leak – (engl., Leck, Loch, undichte Stelle) bezeichnet eine inoffiziell veröffentlichte Firmware. Siehe auch Wikipedia: Leak ? (Wikipedia)
  • LTE – Bei LTE (Long Term Evolution, auch 4G) handelt es sich um den Nachfolger von UMTS (auch 3G). LTE kann Daten deutlich schneller transportieren und ist auch eine Konkurrenztechnik zu DSL.
  • Manual – siehe Handbuch
  • Nandroid – Ein Image/Abbild des gesamten Handys (Backup)
  • NFC (Near Field Communication) – Mit Near Field Communication kann eine drahtlose Verbindung zwischen dem Android Smartphone und einem Lesegerät hergestellt werden. Dadurch können mit dem Smartphone (muss über einen NFC-Chip verfügen) Transaktionen wie z. B. die Bezahlung in Geschäften durchgeführt werden. Dass erste Android Smartphone, dass die technischen Voraussetzungen für Near Field Communication mitbrachte, war das Google Nexus S.
  • OCLF – One Click Lag Fix, App im Market. Siehe Lagfix.
  • Odin – Inoffizielles Programm für Firmware-Updates entwickelt von der Community
  • OTA – Abkürzung für „Over the air“

    Bezeichnet einen Upgrade-Modus, bei dem das Handy die für das Update nötigen Dateien selbst über eine Datenverbindung herunterlädt und unabhängig von einem Rechner installiert.

  • PDA-Datei: Siehe „PDA-, PHONE-, CSC-Dateien“
  • PDA-, PHONE-, CSC-Dateien

     

    PDA – Diese (Haupt-)Datei enthält das komplette Android-Betriebssystem inkl. aller Systemapps.

    PHONE – Die Modem-Datei ist die Firmware für die drahtlose Kommunikation. Sie steuert WLAN, Bluetooth, sowie die mobilen Funkverbindungen.

    CSC – (steht für Country/Carrier Specific Code): Eine länder-/providerspezifische Datei, die u.a. die APNs (mobile Zugangsdaten) und länder-/providerspezifische Apps enthält.

  • PHONE-Datei: Siehe „PDA-, PHONE-, CSC-Dateien“
  • Produkt Code – Wie der Name schon sagt. Enthält der Code den Regionscode, wie man den ändert und was sie bedeuten
  • Reboot – Neustart des Handys. Komplett Aus- und wieder Einschalten.
  • Recovery – Damit ist der Recovery Modus gemeint
  • Roaming – Roaming-Gebühren fallen immer dann an, wenn man sein Handy oder Smartphone im Ausland benutzt, da die Telefonate zumeist über die Netze dort ansässiger Telekommunikationsunternehmen abgewickelt werden. Während die Preise für Roaming insgesamt rückläufig sind, können besonders für Datenübertragungen (z. B. durch Online-Nutzung des Smartphones im Ausland) hohe Kosten entstehen.
  • ROMRead Only Memory – Der Bereich, in dem die Firmware installiert wird. Siehe dazu auch Custum ROM.
  • Root – Bei Unix Betriebssystemen bekannt als SU (Superuser), damit hat man sämtliche Rechte, vergleichbar mit Administratorrechten unter Windows
  • Simlock – Netzsperre, verhindert Simkarten anderer Provider benutzen zu können. Erkennt man durch Eingabe des „Secret Code“ *#7465625#*.
  • Superuser – Mit dem Rooten bekommt man Superuser-Rechte (su), die gleichnamige App verwaltet die Programme, denen diese Rechte gegeben oder verweigert wurden.
  • Theme – Ein „Thema“ zur (Um-)Gestaltung der Oberfläche
  • Touchwiz – Launcher: Oberfläche der Samsung Android Handies
  • Versionsnummern / Codenamen

    Alpha (1.0)
    Beta (1.1)
    Cupcake (1.5)
    Donut (1.6)
    Eclair (2.0/2.1)
    FroYo (2.2/2.2.1)
    Gingerbread (2.3/2.4)
    Honeycomb (3.0) für Tablets
    Ice Cream Sandwich (4.0)
    Jelly Bean (4.1.x / 4.2.x / 4.3.x)
    Kitkat (4.4.x)
    Lollipop (5.0.x / 5.1.x)
    Marshmallow (6.0.x)
    Nougat (7.x)
    Oreo (8.x.x)

  • Widget – Programme die eine Erweiterung für den Homescreen mit sich bringen

    Ein Widget ist ein Programm, welches eine Erweiterung für den Homescreen (Desktop) mit sich bringt, dies sind meistens Fenster in denen bestimmte Informationen angezeigt werden, wodurch man für sich wichtige Daten immer im Blickfeld hat (z.B. Kalender-Widget) oder Einstellungen schnell steuern kann (z.B. Energiemanagement-Widget). Widgets können durch ein langes Drücken auf einen freien Platz des Homescreens eingerichtet werden.

  • Wipe – Hardreset von Daten, Rücksetzen von Daten