Audacity 2.0.0 ist fertig

Audacity 2.0.0 ist fertig. Die freie Audio-Software zur Aufzeichnung und Bearbeitung gibt es für Linux, Windows und Mac OS X.
Die Audio-Editing-Software Audacity 2.0.0 ist erschienen. Damit ist nach sechs Jahren wieder eine stabile Version von dem Open-Source-Projekt veröffentlicht worden. Untätig war das Team seit der Version 1.2.6 Audacity aber nicht, denn im November 2011 erschien die Audacity-Beta 1.3.14.

Audacity 2.0.0 bietet im Vergleich zu Version 1.2.6 unter anderem Verbesserungen bei den Effekten, insbesondere bei der Frequenzkurven-Entzerrung, der Rauschunterdrückung und der Normalisierung. Im Vergleich zur letzten Beta 1.3.14 wurde vor allem die Stabilität verbessert: Es gibt weniger Fehler und einige Detailverbesserungen. Mehr zu den Änderungen finden sich in den Release-Notes der Version 2.0.0.

Der Quellcode von Audacity 2.0.0 sowie Installationsdateien für verschiedene Linux-Distributionen, Windows und Mac OS X stehen auf der offiziellen Audacity-Projektseite bei Sourceforge zum Download bereit.

Quelle:
audacity.sourceforge.net

Sicherheits-Updates auch bei Thunderbird 11.0 und SeaMonkey 2.8

Nachdem es gestern nur die finale Fassung des Firefox 11.0 auf Mozillas FTP-Server geschafft hatte, liegen nun auch der E-Mail-Client Thunderbird 11.0 und die Web-Suite SeaMonkey 2.8 zum Download bereit. Die drei Programme enthalten acht Sicherheits-Updates, von denen fünf als kritisch und drei als moderat eingestuft wurden. Allerdings umfasst zumindest eine Änderung gleich mehrere kritische Speicherfehler.

Download: SeaMonkey
Download: Thunderbird

Mozilla Firefox 11.0 steht zum Download bereit

Das konnte nicht gut gehen: Angesichts von drei Beta-Versionen innerhalb von sechs Tagen und einer kritischen 0-Day-Sicherheitslücke, die im Rahmen des Hacker-Wettbewerbs Pwn2Own offengelegt wurde, kann man die Entscheidung, die Veröffentlichung des finalen Firefox 11.0 um ein paar Tage zu verschieben, nur als sinnvoll bezeichnen.

Als Hauptgrund für die Verzögerung nennt Chefentwickler Johnathan Nightingale allerdings Microsofts heutigen Patch-Day. Die Sicherheits-Updates könnten zu unerwarteten Problemen mit der neuen Version des Internetbrowsers führen, weshalb man den Beta-Test lieber ein wenig verlängert. Allerdings gibt es auch eine Sicherheitslücke, welche von der Zero Day Initiative untersucht wurde. Deren Ergebnis wurde für den gestrigen Abend erwartet und seit letzter Nacht liegt auch ein neuer Build des Veröffentlichungskandidaten auf Mozillas Server. Offenbar wurde die Schwachstelle noch vor der Veröffentlichung geschlossen.

Quelle: blog.mozilla.com