Seamonkey 2.1 ist fertig

Seamonkey 2.1 für Windows, Linux und Mac OS X ist fertig. Die Browserkomponente der Internet-Suite befindet sich auf dem Stand von Firefox 4. Die freie Software vereint Mozillas Browser, IRC-, Mail- und Newsgroup-Client und einen HTML-Editor zu einer All-in-One-Internet-Suite.

Die wichtigste Neuerung bei Seamonkey 2.1 ist die Aktualisierung des Browserteils. Er basiert jetzt auf Mozillas Firefox-4-Technik. Damit beherrscht Seamonkey moderne HTML-5-Unterstützung, Hardwarebeschleunigung und Javascript wird schneller ausgeführt.

Außerdem unterstützt damit auch Seamonkey den neuen „DoNotTrack HTTP Header“ (Do Not Track, DNT). Ist die Einstellung aktiviert, signalisieren Nutzer, dass die Werbeindustrie ihre Daten nicht zur Profilbildung („behavioral tracking“) nutzen soll. Mozilla hat bereits einige namhafte Unternehmen dafür gewonnen, auf Wunsch der Nutzer freiwillig keine Daten zum Surfverhalten zu sammeln.

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Libreoffice 3.4.0 ist fertig

Die Document Foundation hat Libreoffice 3.4.0 für Windows, Linux und Mac OS veröffentlicht. Die neue Version bringt eine Reihe von Verbesserungen, neue Funktionen und viele Optimierungen, so dass das Office-Paket zuverlässiger und schneller als bisher arbeiten sollte.

Die Rendering-Engine für Graphite-Fonts in Writer 3.4.0 ist vollkommen neu geschrieben worden. Sie soll nun bis zu zehnmal schneller arbeiten und deutlich stabiler sein. Außerdem werden nun Farben und Linienstile für die Spalten- und Fußnotentrennlinien unterstützt, womit die Kompatibilität zu ODF verbessert wird. Zudem gibt es einen neuen Schlagschatten zum Hervorheben von Writer-Seiten mit konfigurierbaren Farben.

Im Tabellenblatt von Calc sind jetzt anonyme Autofilter ohne zugeordneten Bereich möglich und es sind benannte Bereiche erlaubt, die nun auf das aktuelle Tabellenblatt beschränkt sind. Der Dialog zum Verschieben und Kopieren von Tabellenblättern wurde überarbeitet und OLE-Links zu anderen Excel-Dokumenten werden beim Import eines Excel-Dokuments nun beibehalten. Zudem wurden etliche Berechnungsfehler in Formeln behoben und Calc soll allgemein schneller arbeiten. (mehr …)

Mozillas E-Mail-Programm überspringt eine Nummer

Die Entwickler von Mozillas E-Mail-Client Thunderbird sind auf das Rapid-Release-Modell umgestiegen, das auch für Firefox genutzt wird. Es gibt jetzt also häufiger neue Versionen von Thunderbird.

Die Mozilla-Entwickler überspringen die Versionsnummer 4 und definieren Thunderbird 5 als Nachfolger von Thunderbird 3. Thunderbird 5 in der ersten Betaversion ist der erste Rapid Release des E-Mail-Programms. Die Firefox-Entwickler sind bereits auf ein Rapid-Release-Modell umgestiegen.

Die Neuerungen von Thunderbird 5 halten sich bislang in Grenzen. Sehr praktisch ist dennoch die Möglichkeit, Tabs neu anzuordnen. Die Größe von Anhängen einer E-Mail zeigt das Programm nun direkt an.

Mozilla hofft auf Rückmeldung von Entwicklern und geht davon aus, dass nicht alle Addons des E-Mail-Programms mit der Betaversion zusammenarbeiten werden. Das liegt an dem neuen Addon-Manager und einer neuen API für die Erweiterungen.

Nochmals überarbeitet wurde die Ersteinrichtung der E-Mailzugänge. Zudem gibt es eine neue Informationsseite in Thunderbird, die bei Problemen helfen soll und diverse kleine Fehlerkorrekturen und Verbesserungen. Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von 32- und 64-Bit-Universal-Binaries unter Mac OS X. Die Entwickler geben allerdings zugleich die Unterstützung für alte PowerPC-Prozessoren auf.

Weitere Informationen gibt es in den Release Notes von Thunderbird 5 Beta 1.

Die erste Betaversion steht in zahlreichen Sprachen für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit.

Quelle: Golem.de