Google entfernt 21 Apps mit Schadroutinen

Google hat aus dem Android Market 21 Applikationen entfernt, über die Schadcode auf Geräte geschleust wurde. Mindestens 50.000 Anwender haben sich die Applikationen auf ihrem Android-Gerät installiert.

Im Android Market hat es eine Zeit lang 21 Applikationen gegeben, die jeweils schadhaften Code enthielten. Google hat mittlerweile reagiert und die Applikationen aus dem Android Market entfernt. Android Police hatte Google darauf aufmerksam gemacht und fünf Minuten später waren die betreffenden Applikationen aus dem Android Market verschwunden.

Bevor Applikationen im Android Market veröffentlicht werden, prüft Google eigentlich, ob diese Schadcode enthalten. Wie die 21 Applikationen diese Überprüfung umgehen konnten, ist nicht bekannt. Google gab dazu keinerlei Kommentar ab.

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Mozilla Thunderbird 3.1.8

Mozilla Thunderbird ist ein kostenloses E-Mail-Programm, das ursprünglich von den Entwicklern des Browsers Firefox stammt. Zum Funktionsumfang zählen unter anderem ein integrierter Spamfilter sowie ein Phishing-Schutz.

Die Software unterstützt die Verwaltung von mehreren Identitäten, wobei sich für jede Identität beliebig viele POP3- und IMAP-Konten einrichten lassen. Thunderbird ist darüber hinaus für die gute Erweiterbarkeit durch kostenlos herunterladbare Add-ons bekannt, die je nach Bedarf zahlreiche Funktionen nachrüsten können.

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Support für Windows Vista SP1 endet im Juli 2011

Microsoft wird am 12. Juli 2011 den Support für Windows Vista mit installiertem Service Pack 1 einstellen. Ab diesem Tag werden Probleme im Zusammenhang mit dem Betriebssystem nur noch gelöst, wenn ein neueres Service Pack installiert ist.

Wer gar kein Service Pack installiert hat, bekommt bereits seit April 2010 keine neuen Patches mehr für Windows Vista. Dies gilt für sicherheitsrelevante und nicht sicherheitsrelevante Aktualisierungen. Die Entscheidung, den Support nach Plan einzustellen, fällt Microsoft für Windows Vista nicht schwer, da das Betriebssystem weniger verbreitet ist als der Vorgänger XP und der Nachfolger 7.

Windows Vista hatte nach seiner Markteinführung mit zahlreichen Problemen zu kämpfen, die aus den Neuerungen resultierten, die Microsoft in das Betriebssystem integriert hat. Seitdem muss diese Windows-Version mit einem negativen Ruf leben, der Instabilität und Unzuverlässigkeit beinhaltet. Mit den zwei bislang veröffentlichten Service Packs konnten die Probleme jedoch eingedämmt werden.

Im Februar 2011 setzten nur 5,71 Prozent der WinFuture-Leser auf Windows Vista. 25,45 Prozent hatten den Vorgänger Windows XP auf ihren Systemen installiert. Mit 59,93 Prozent ist Windows 7 mit Abstand das am häufigsten eingesetzte Betriebssystem unter den Besuchern von WinFuture.de.

Der Support für Windows Vista endet am 10. April 2012
. Ob dieser Zeitraum noch einmal verlängert wird, wie es bei Windows XP der Fall war, ist nicht bekannt.

Firefox 3.6.14 behebt zahlreiche Sicherheitslücken

Die Entwickler der Mozilla Foundation haben eine neue Version ihres Browsers Firefox veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht um die überfällige Ausgabe 4.0, sondern um ein kleines Update mit der Versionsnummer 3.6.14.

Laut den Release Notes werden mit der Aktualisierung zehn Sicherheitslücken beseitigt. Eine Auflistung der größtenteils als kritisch eingestuften Probleme findet man auf dieser Website. Neben der verbesserten Sicherheit bringt Firefox auch einige Stabilitätsupdates mit. Es handelt sich um eine Reihe von Bugs, die in Bugzilla eingesehen werden kann.

Das gesamte Entwicklerteam konzentriert sich derzeit auf die Fertigstellung der lange erwarteten Version 4.0, die noch im März das Licht der Welt erblicken soll. Die Mozilla Foundation wird inzwischen von vielen Seiten für den langsamen Entwicklungsprozess kritisiert, der mehrere Monate Verspätung nach sich zieht.

Firefox 4 wird letztes großes Release

Bei dem bevorstehenden Firefox 4 wird es sich um das letzte große Release des Browsers handeln. Anschließend sollen kleinere Updates in deutlich kürzeren Zeiträumen folgen.

Das erklärte Jay Sullivan, Firefox-Produktmanager bei Mozilla, gegenüber dem britischen Fachmagazin ‚PC Pro‚. Man orientiert sich dabei offenbar an Google, dessen Browser Chrome etwa alle sechs Wochen in einer neuen Version erscheint.

Neue Funktionen sollen durch die Umstellung schneller beim Nutzer ankommen. „Das Video-Tag hätten wir beispielsweise schon im letzten Juni ausliefern können und wir hätten es tun sollen. Allerdings mussten wir auf das Gesamtpaket warten. Warum sollten wir das Video-Tag aber nicht liefern, wenn es fertig implementiert ist?“, so Sullivan.

Wie er weiter ausführte, habe sich der bisherige Update-Zyklus an den typischen Desktop-Anwenundungen orientiert, bei denen in größeren Abständen umfangreiche Neuerungen hinzukamen. Mit der geplanten Umstellung gehe man hingegen eher in die Richtung von Web-Applikationen, die häufig kleinere Updates erhalten.

Die Umstellung erprobten die Entwickler bereits mit dem Beta-Prozess für den Firefox 4. Während früher drei oder vier Vorabversionen veröffentlicht wurden, die jeweils umfangreichere Überarbeitungen mitbrachten, kam man aktuell mit kleineren Upgrades auf 12 Beta-Fassungen.

Quelle: winfuture.de