Firefox 3.6.6 mit überarbeitetem Absturzschutz

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von Firefox 3.6.4 hat Mozilla mit Firefox 3.6.6 ein weiteres Update für seinen Browser nachgeschoben.

Firefox 3.6.6 bringt Veränderungen an der mit Firefox 3.6.4 eingeführten Absturzsicherung mit. Plugins führt Firefox 3.6.4 in einem eigenen Prozess aus, so dass deren Absturz den Browser nicht in Mitleidenschaft zieht. Die Plugins können durch einfaches Neuladen der Website wieder gestartet werden.

Reagiert ein Plugin nicht, nimmt Firefox an, es sei abgestürzt und beendet es. Doch dieses Verhalten sorgt für Probleme bei Onlinespielen auf älteren Rechnern. Firefox 3.6.4 wartet dabei zehn Sekunden und beendet manches Spiel, auch wenn die verwendeten Plugins wie Flash oder Silverligth nicht abgestürzt sind.

In Firefox 3.6.6 verlängert Firefox diese Zeitspanne auf 45 Sekunden, um die dadurch verursachten Probleme zu verringern.

Firefix 3.6.6 steht ab sofort unter http://mozilla.com/ oder der Update-Funktion im Firefox zum Download bereit.

Quelle: Golem.de

Handys mit Windows Phone 7 ab Oktober

Software-Riese Microsoft will ab Oktober dieses Jahres Smartphones mit seinem neuen mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 ausrüsten. Dies hat die in Redmond ansässige Software-Firma während einer kürzlich stattgefundenen Präsentation des Betriebssystems auf der Cannes Lions Advertising Conference nebenbei erwähnt. Bislang war nur bekannt, dass das erste Windows Phone 7 Handy im vierten Quartal dieses Jahres in die Läden kommen soll.

Auf der Konferenz hatte Mich Mathews, Marketing-Vizepräsident von Microsoft, den Oktober als Starttermin von Windows Phone 7 im Rahmen der Präsentation bekannt gegeben. Im Video ist zu sehen, dass dies eher beiläufig geschieht, bevor das neue Betriebssystem vorgestellt wird.

Bereits in der Vergangenheit rankten sich Gerüchte darum, welches Handy das erste Windows Phone 7 Gerät werden würde. Das HTC Mozart, dessen Marktstart Spekulationen zufolge ebenfalls im Oktober erfolgen soll, galt als heißer Favorit. Durch die neuen Erkenntnisse wird dies nun immer wahrscheinlicher.

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Google löscht Android-Applikationen aus der Ferne

Google hat erstmals Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, auf Android-Smartphones installierte Applikationen aus der Ferne zu löschen. Ab und an entfernt Google aufgrund von Richtlinienverstößen Applikationen aus dem Android Market. Erstmals ging Google nun einen Schritt weiter und entfernte zwei Applikationen auch von diversen Smartphones über eine entsprechende Fernwartungsfunktion, die in Android integriert ist. Nutzer erhalten in diesem Fall eine Nachricht auf ihrem Telefon.

Dabei handelte es sich um zwei Applikationen, die von Sicherheitsforschern zu Testzwecken veröffentlicht wurden. Sie verleiteten Nutzer mit falschen Versprechen zum Download, um zu zeigen, wie leicht sich schädliche Anwendungen auf Android-Smartphones verteilen lassen. Schaden aber richteten die Applikationen keinen an. Die Applikationen waren letztendlich weitgehend nutzlos und wurden daher von den meisten Nutzern selbst gelöscht.

Nachdem die Forscher ihre Applikationen selbst aus dem Android Market entfernt hatten, entschied Google aber, diese auch über eine in Android eingebaute Fernwartungsfunktion auf den Geräten von Nutzern aus der Ferne zu löschen. Die Funktion ist eine von mehreren Sicherheitsmaßnahmen und dafür vorgesehen, schädliche Applikationen im Notfall zu entfernen. So lasse sich in kurzer Zeit eine weitere Ausbreitung von Schadsoftware verhindern, so Google.

Quelle: Golem.de

Thunderbird 3.1 released

Ab sofort steht Thunderbird in der Version 3.1 zur Verfügung. Neuerungen sind z.B. Tabs, eine verbesserte Suchfunktion sowie eine Nachrichten-Archivierung.

Neue Features:

– Schnell Suche
– Quick Filter Toolbar
– ein Migrations-Assistent
– Datei-Manager
– Mail Account Setup-Assistent
– Verbesserung bei der Speicherverwaltung, Stabilität sowie Passwort-Verwaltung

Android 2.2 alias Froyo ist fertig

Google hat sein Smartphone-Betriebssystem Android in der Version 2.2 alias Froyo im Quelltext veröffentlicht. Die neue Android-Version soll deutlich schneller arbeiten und erlaubt die Verwandlung eines Android-Smartphones in einen mobilen WLAN-Hotspot.

Android 2.2 wartet mit einem neuen Dalvik-JIT-Compiler auf, der zwei- bis fünfmal schneller als die bisherige Version arbeiten soll. Auch der auf Webkit basierende Android-Browser wird deutlich schneller. Dazu hat Google die Javascript-Engine V8 aus Chrome auf Android portiert. So soll der Browser Javascript zwei- bis dreimal so schnell ausführen.

Darüber hinaus wurde Android um Spracherkennung erweitert, so dass sich etwa gesprochene Suchanfragen starten lassen. Auch die Übersetzung ist darüber möglich, indem dafür Google Translate verwendet wird.

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