Android Market: Mehr als 30.000 Apps verfügbar

Im Angebot des Android Market, dem Marktplatz für Android-Anwendungen im Internet, befinden sich mittlerweile mehr als 30.000 Apps. Dazu hat sich ein Mitarbeiter des Internetkonzerns gegenüber ‚Mobilecrunch‚ näher ausgelassen.

Den offiziellen Angaben von Google zufolge stehen gegenwärtig etwas mehr als 30.000 Apps für den Einsatz auf den Smartphones bereit. Laut einer inoffiziellen Statistik von ‚Androlib‚ gibt es inzwischen sogar mehr als 35.000 Anwendungen.

Welchen Anteil dabei die kostenpflichtigen Programme einnehmen, teilte Google nicht näher mit. Auch diesbezüglich liegen Angaben von Androlib vor. Angeblich sind knapp 40 Prozent der Anwendungen kostenpflichtig.

Erst im Dezember des vergangenen Jahres konnte der Android Market die 20.000-Apps-Marke knacken. Im September 2009 erreichte der zentrale Marktplatz für Android-Applikationen den Meilenstein von 10.000 Apps.

Firefox: Addon-Plattform JetPack wird erwachsen

Die Entwickler der Mozilla Labs haben Jetpack, eine Plattform zur Entwicklung von Addons aus der Probephase entlassen. Die kann nun in Produktionsumgebungen eingesetzt werden, teilten sie mit. 

Parallel stellte man außerdem das erste Milestone-Release des Jetpack SDK zur Verfügung. Dieses hat vorerst aber vor allem die Aufgabe, die Grundlagen und Erweiterungsmöglichkeiten von Jetpack zu demonstrieren. APIs zur Entwicklung von komplexeren Addons sind noch nicht enthalten.

Allerdings sollen diese bereits in den nächsten Versionen enthalten sein. Die Grundlagen für die Arbeit am SDK stammen den Angaben zufolge aus dem umfassenden Feedback, dass die Community während der Entwicklungsphase von Jetpack übermittelte. Tausende Entwickler hätten Rückmeldungen gegeben und zahlreiche Blog-Postings setzten sich zusätzlich mit der Plattform auseinander, hieß es.

Die aus Jetpack 0.8 bekannte IDE wird im SDK ebenfalls enthalten sein. Aktuell werde diese aber überarbeitet und um verschiedene umfassendere Verbesserungen bereichert, so die Entwickler. Sie soll im zweiten Quartal dieses Jahres veröffentlicht werden.

Apple vs. HTC: Klage gingen Drohungen voraus

Bevor Apple eine Patentklage gegen den Konkurrenten HTC eingereicht hat, soll der iPhone-Hersteller an die Führungskräfte der Mitbewerber herangetreten sein und mit rechtlichen Schritten gedroht haben, sollten patentierte Technologien in den Smartphones verwendet werden. 

Laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins 'Fortune' hat dies der Analyst Yair Reiner von der Investmentbank Oppenheimer herausgefunden. Er beruft sich auf Quellen innerhalb der Branche. Demnach sollen die Drohungen von Apple mehrere Konkurrenten bei derEntwicklung von Smartphones beeinflusst haben. Vor allem die fehlende Multitouch-Unterstützung bei vielen Modellen könnte damit erklärt werden. 

Inzwischen hat Apple die Drohungen in die Tat umgesetzt und vor einigen Tagen eine Klage gegen HTC eingereicht, den Hersteller des Google-Smartphones Nexus One. Insgesamt 20 Patente soll dasUnternehmen verletzen, unter anderem bei der zugrunde liegenden Architektur, bei der Benutzeroberfläche und der Hardware

Steve Jobs hatte die Klage mit folgenden Worten kommentiert: „Wir können rumsitzen und zuschauen, wie die Konkurrenz unsere patentierten Innovationen stiehlt, oder wir können etwas tun. Wir haben uns entschlossen, aktiv zu werden.“ Bereits im Januar 2009 hatte der Apple-Manager Tim Cook darauf aufmerksam gemacht, dass sein Unternehmen alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen wird, um den Missbrauch des geistigen Eigentums zu verhindern.

HTC Magic wurde von Vodafone mit Schadsoftware ausgeliefert

HTC Magic

In Spanien hat Vodafone nach Angaben von Panda Security HTCs Magic verkauft, auf dem sich Windows-Schadcode befand. Auf der Speicherkarte wurden gleich mehrere Schadprogramme gefunden. Ein befallener Rechner könnte so ins Mariposa-Botnet integriert werden.

Das HTC Magic hatte eine Panda-Mitarbeiterinüber den Onlineshop von Vodafone Spanien bestellt. Als das Android-Smartphone mit dem Computer verbunden wurde, schlug der installierte Virenscanner Alarm. Neben einem Botnet-Client wurden ein Trojanisches Pferd und eine Variante des Conficker-Wurms auf der mitgelieferten Speicherkarte gefunden. Sobald das Mobiltelefon mit dem Computer verbunden wird, installiert sich der Botnet-Client ohne weiteres Zutun auf dem Rechner, wenn auf diesem kein Virenscanner läuft und die automatische Wiedergabe aktiviert ist. 

Aus Sicherheitsgründen sollte die automatische Wiedergabe für externe Laufwerke in Windows deaktiviert werden, damit sich unerwünschte Software von mobilen Datenträgern nicht selbsttätig installiert. Gegenüber The Register erklärte Vodafone nur sehr allgemein, der Vorgang werde untersucht. Nähere Auskünfte wollte Vodafone dazu nicht geben. Wie viele Gerätelieferungen von Vodafone Spanien mit Schadsoftware befallen waren, ist nicht bekannt.

Quelle: Golem.de

Windows Phone 7 Series ist kompletter Neustart

Nach und nach wird immer klarer, wie anders Windows Phone 7 Series ist. Wie Microsoft jetzt offiziell zugibt, ist es ein vollständiger Bruch mit allen bisher dagewesenen Smartphone-Betriebssystemen. Das bedeutet nicht nur, dass die Handyhersteller neue Geräte produzieren müssen und keine Updates für Modelle liefern können, die bereits auf dem Markt sind. Auch Programme, Spiele und andere Anwendungen sind mit dem neuen System nicht kompatibel.

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